Englischer Therapeut vergleicht Computerspiele mit Kokain

von Frank Bartsch (25. Mai 2010)

Der englische Therapeut Steve Pope hat erst kürzlich einen Bericht veröffentlicht, in welchem er das Spielen von Computergames mit dem Konsum von Kokain vergleicht. Seine Untersuchungen ergaben, dass zwei Stunden Gameplay dem Gefühl entsprechen würden, als ob man eine Linie Kokain einnehmen würde.

"Computerspiele sind die am schnellsten wachsende Sucht, die junge Leute menthal beeinflusst. Auch negative physische Effekte, wie Fettleibigkeit werden dadurch hervor gerufen", erklärt Pope in seinem Bericht. Der Therapeut stützt seine Aussagen auf seine Arbeit mit Jugendlichen, welche die Schule hingeschmissen haben und bis zu 24 Stunden am Stück spielen. Er gab außerdem an, dass die Sucht in eine "Gewaltspirale" münden kann, wenn die Jugendlichen ihre "Spielewelt in die Realität übertragen". Weitere Beispiele bringt Pope aus der englischen Premier League. Die Fußballspieler würden ein Spielverbot bis 24 Stunden vor einem Fußballspiel bekommen, um die negativen "Suchteffekte" zu unterbinden. Außerdem zitiert er eine besorgte Mutter, die beichtet, dass der Kauf von Call of Duty - Modern Warfare 2 für ihren Sohn wie "der erste Schluck Whiskey" war.

Der Artikel resultiert dann in einem Ratschlag: "Es ist wichtig, die Balance zu finden. Für Eltern wird es leichter, wenn sie von Anfang an Regeln einführen, die besagen, wie lange ihre Kinder solche Games spielen dürfen", erklärt der Psychologe Gayle Brewer.

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