Xbox 360 rauchte öfter ab - Amerikaner verklagt Microsoft

von Frank Bartsch (04. Juni 2010)

Mehrere Defekte an seiner Xbox 360 veranlassten einen Mann aus Ohio eine Sammelklage gegen Microsoft einzuleiten. Der Kläger möchte damit Schadenersatz einklagen und sucht nun nach weiteren Klägern.

Im Dezember 2006 kaufte der nicht näher benannte Spieler seine erste Xbox 360, die jedoch lediglich ein paar Wochen funktionierte. Grund für den plötzlichen Ausfall war ein Hardware-Defekt, der berüchtigte Red Ring of Death, gewesen. Der Mann bekam von Microsoft prompt ein neues Austauschgerät. Diese Konsole hielt knapp über drei Jahre, also bis kurz nach Ablauf der verlängerten Garantiefrist von Microsoft. Für rund 100 Dollar ließ der Kläger die Xbox 360 vom Hersteller selbst reparieren und erhielt auf die Konsole ein weiteres Jahr Garantie. Nach Ablauf dieser neuen Frist ging die reparierte Xbox 360 erneut kaputt. Nachdem der Mann sehr viel in Reparaturen, Spiele, Abonnements und Download-Inhalte investiert hat, staute sich wohl genügend Frust auf um gegen den Branchen-Riesen vorzugehen. Er wirft Microsoft vor, die Defekte der Konsole billigend in Kauf genommen zu haben.

Das Ziel ist nun, den Status einer Sammelklage zu erreichen, damit sich zahlreiche andere Xbox-Besitzer beteiligen, deren Geräte ähnliche Defekte aufwiesen. Letztlich soll Microsoft mit der Klage dazu gezwungen werden, Schadenersatz in nicht genannter Höhe zu leisten.

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