JoWood: "Käufer wird durch Kopierschutz bestraft"

von Redaktioneller Mitarbeiter (04. Juni 2010)

In einem Interview hat sich Philipp Brock, zuständig für Investor Relations bei JoWood, über verschiedene Kopierschutz-Maßnahmen geäußert. So würde seiner Meinung nach ein Spieler eher das Spiel herunterladen, wenn er es irgendwoher illegal herbekommt: "Keinesfalls glaube ich, dass jeder ein Spiel auch kaufen würde, wenn er es nicht illegal irgendwo herunterladen könnte." Brock glaubt, die Spiele-Branche sei momentan an einem ähnlichen Punkt angekommen wie vor zehn Jahren die Musikbranche mit Napster. Man könne die Spieler nur zum Kauf anregen, wenn man einen "Zusatzservice, anschliessende Gratis-Goodies oder ähnliches" anbietet.

Zudem kann er Kopierschutzmaßnahmen nicht gutheißen, die eine ständige Online-Verbindung voraussetzen, womit der Ubisoft-Kopierschutz gemeint sein könnte. Brock dazu: "Keinesfalls wollen wir den Weg eines Kopierschutzes gehen, der etwa dauernde Online-Verbindung voraussetzt. Was da oft alles zu tun ist, oder wenn der Server ausfällt - so wird eigentlich noch der Käufer bestraft."

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