Handhelds: Software-Piraterie kostet 35 Milliarden Euro

von Frank Bartsch (08. Juni 2010)

Durch illegale Aktivitäten verliert die Spielebranche regelmäßig hohe Summen. Um diesen Wert einmal zu beziffern, hat die japanische Organisation CESA Untersuchungen durchgeführt und stellte für den Handheld-Markt einen Verlust von circa 35 Milliarden Euro fest.

Die Untersuchung wurde in Zusammenarbeit mit dem Baba Lab der Universität Tokio durchgeführt. Dazu haben beide Unternehmen 114 Piraterieseiten nach den japanischen Versionen der Top-20-Titel für die Handhelds überprüft. Den vermuteten Umsatzverlust für den japanischen Markt haben sie durch Multiplikation des Verkaufspreises und der Verkaufsverhältnisses für die Top 20 zum Rest des Marktes errechnet.

Unter der Annahme, der japanische Spielemarkt mache einen Anteil von 25 Prozent am Weltmarkt aus, wurden die Zahlen mit dem Faktor vier multipliziert, um sich dem weltweiten Umsatzverlust zu nähern. Die CESA weist aber darauf hin, dass die Dunkelziffer viel höher liegen kann. Vor allem Datenshares konnten nicht in der Untersuchung erfasst werden.

Die meisten illegalen Aktivitäten fanden nach der Untersuchung in den USA, Japan und China statt.

Hat dir "Handhelds: Software-Piraterie kostet 35 Milliarden Euro von Frank Bartsch" gefallen? Schreib es uns in die Kommentare oder teile den Artikel. Wir freuen uns auf deine Meinung - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook, Twitter oder Instagram folgen.

Kommentare anzeigen
Umfrage: Das sind die beliebtesten RPGs in Japan

Umfrage: Das sind die beliebtesten RPGs in Japan

JRPGs, also Rollenspiele aus Japan, erfreuen sich hierzulande großer Beliebtheit. Gerade nach den recht frischen (...) mehr

Weitere News