Studie: Videospiele bauen Stress und feindselige Gefühle ab

von Lukas Widmer (15. Juli 2010)

In einer Studie hat die Texas A&M International University herausgefunden, dass durch das Konsumieren von gewalttätigen Spielen die Feindseligkeit effektiv reduziert wird - und nicht etwa vergrößert.

An der von Dr. Christopher J. Ferguson geleiteten Studie wurden 103 junge Erwachsene damit beauftragt, einer frustrierenden Aufgabe nachzugehen. Danach ließ man sie entscheiden: Entweder spielten sie nichts, sie spielten ein gewaltloses oder ein Spiel mit Gewalt. "Das Resultat legt nahe, dass durch gewalthaltige Spiele Depressionen und feindselige Gefühle des Spielers durch Mood-Management reduziert werden", so Ferguson. "Es ist wahrscheinlich keine Überraschung für Spieler, dass durch das Konsumieren von Videospielen Stress reduziert werden kann, obwohl andere bisher skeptisch mit dieser Idee umgegangen sind. Allerdings ist das die erste Studie, die diesen Gedanken untersucht."

Ferguson merkt an, dass die Testergebnisse risikohaft seien und mehr Untersuchungen gemacht werden müssen, um eine verlässliche Aussage treffen zu können. Er weist ebenfalls darauf hin, dass durch diese Erkenntnis Videospiele als Therapie genutzt werden könnten, um Patienten zu helfen, mit ihren Frustrationen klarzukommen.

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