Tiger Woods: Sexskandal sorgt für schlechte Verkaufszahlen

von Frank Bartsch (20. Juli 2010)

Die Skandale des Topgolfers Tiger Woods führen laut Analysten zu schlechten Verkaufszahlen von Tiger Woods PGA Tour 10. EA hielt in der Zeit an dem Ausnahmesportler fest - rächt sich diese Haltung nun für den Publisher?

"Wir sind in Sorge darüber, dass Woods' Skandale die Umsatzpotenziale von EAs drittgrößtem Franchise, neben Fifa und Madden, dauerhaft zerstört", berichtet Doug Creutz vom Wirtschaftsanalysten Cowen Group. Creutz untermauert seine These, dass die Verkaufszahlen seit dem Skandal über alle Plattformen hinweg um satte 66 Prozent einknickten. Immerhin 86 Prozent Rückgang verzeichnete die Wii-Version. Dabei ist gerade die Motioncontrol ein Schlüssel gewesen, die den Franchise auf der Wii bislang zu einem erfolgreichen Titel machten.

EA hat erst zu Beginn des Jahres versichert, dass die Geschehnisse des Golfers in sein Privatleben gehören und daher wenig Effekte auf die Spieleverkäufe hätten. Trotzdem spielte Woods bei der diesjährigen Vermarktung eher eine gedämpfte Rolle. Erstmals musste er sich das Cover von Tiger Woods PGA Tour 11 teilen. Der Gewinner des Ryder Cups, Rory McIlroy, posiert neben Woods auf dem Cover. Auch hatte er wenig Anteil beim Marketing des Spiels. Die Rolle von Tiger Woods bei der Serie ist künftig wohl also mehr als fraglich.

In unserem Test erhaltet ihr einen Einblick in den aktuellen Ableger der Golfsimulation.

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