Enttäuschende Softwarezahlen: Sega fährt trotzdem Gewinne ein

von Frank Bartsch (02. August 2010)

Sega kann seine Quartalszahlen mit Stolz präsentieren, denn diese liegen besser, als erwartet. Zwar enttäuschten Alpha Protocol und Iron Man 2, doch das Japan-Geschäft war wieder einmal stark.

Im Vergleich zum letzten Quartal sind die Verkaufszahlen um 51,1 Prozent gestiegen, was zu einem Umsatz von knapp 809 Millionen Euro führt. Während im vergangenen Jahr noch ein Verlust von 91,1 Millionen Euro hingenommen werden musste, schaffte der Entwickler allein im vergangenen Quartal einen Gewinn von rund 62 Millionen Euro.

Maßgeblich für den Erfolg ist das Geschäft in Japan, und dort nicht nur der Software- sondern auch der Merchandise-Verkauf. Während groß angekündigte Spiele wie Alpha Protocol oder Iron Man 2 floppten, möchte man sich künftig im Hause Sega auf die Wachstumsmärkte rund um Social Gaming und mobile Märkte konzentrieren.

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