Nintendo-Präsident: Spiele noch nicht in Gesellschaft anerkannt

von Frank Bartsch (10. August 2010)

Trotz des immer größer werdenden Casual-Markts sind Videospiele bei Weitem noch nicht akzeptiert in unserer Gesellschaft, findet zumindest Nintendos Präsident Satoru Iwata.

Gerade der Nintendo DS oder auch die Wii begeistern seit Jahren auch ein Publikum, das bisher weniger mit Games zu tun hatte, die sogenannten Casual-Gamer. Doch trotz breiterer Zielgruppen sind Videospiele noch längst nicht mit der gesellschaftlichen Akzeptanz von Filmen oder auch Büchern zu vergleichen, so Iwata. Das Unternehmen führte dazu eine Umfrage durch, die ergab, dass knapp 50 Prozent der Befragten eine negative bis neutrale Haltung gegenüber Videospielen hätten. Immerhin 20 Prozent antworteten "Wir mögen Videospiele".

Nintendo möchte die Akzeptanz aber erhöhen und arbeitet daher weiter an neuen Ideen. "Bei Nintendo versuchen wir die Wii durch neue Technik und Spiele im Haushalt zu etablieren und mit frischen Gameplay-Ideen zu überraschen. Zudem gibt es da noch den 3DS, mit dem man 3D-Spiele ohne weiteres Zubehör spielen kann. So können wir noch mehr Leute mit unserem Angebot erreichen", so Iwata abschließend.

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