EA will Bulletstorm ungeschnitten veröffentlichen

von Frank Bartsch (23. August 2010)

Falls ihr mit einem roten Bändchen auf der gamescom ausgestattet gewesen seid, dann konntet ihr euch auch ein Bild von Bulletstorm machen. Die USK machte sich auch ein Bild und möchte den Shooter nun vom deutschen Markt fern halten.

Neben einer guten technischen Qualität gibt es in Bulletstorm auch das System des Kunstschusses: Je spektakulärer eure Gegner ausgeschaltet werden, umso mehr Punkte erntet ihr. Und genau diese Vorgehensweise stößt bei der USK auf Widerstand. "Wir befinden uns in Vorgesprächen mit der USK", bestätigte Deutschlands EA-Geschäftsführer Dr. Olaf Coenen. "Unsere Bemühungen um Dead Space haben gezeigt, dass dies fruchten kann. Es hat auch bei der Veröffentlichung von Dead Space in der Öffentlichkeit keinen Aufschrei der Entrüstung gegeben."

Die Verweigerung der Freigabe wäre für EA mit Einbußen "in Millionenhöhe" verbunden. Das Schneiden des Spiels ist für den EA-Chef auch keine Lösung. "Eine geschnittene Version auf den Markt zu bringen, wäre genauso schlimm, da sich erwachsene Spieler in Deutschland nicht bevormunden lassen wollen und den Titel notfalls aus dem Ausland importieren."

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