Japans Videospiele "hinken fünf Jahre" hinterher

von Frank Bartsch (20. September 2010)

Einer der führenden Entwickler aus dem Hause Capcom, Keiji Infanue, schätzt den japanischen Markt als recht rückständig ein. Im Vergleich zum europäischen oder amerikanischen Markt sehen die Japaner ziemlich alt aus und "hinken fünf Jahre hinterher".

"Wenn ich mich hier auf der Tokyo Game Show so umschaue, bemerke ich, dass eigentlich jeder schreckliche Spiele macht. Auch wenn wir als Unternehmen gerade noch mithalten können, hinkt Japan mindestens fünf Jahre hinterher", so Infanue gegenüber der New York Times. Capcom möchte dazu die westliche Kultur genauer studieren und Spiele entwickeln, die eher dem Geschmack europäischer oder amerikanischer Gamer entsprechen.

Untermauert werden Infanues Aussagen von den Verkaufszahlen der letzten Jahre. Während der Westen Blockbuster wie Call of Duty - Modern Warfare 2 oder auch Grand Theft Auto 4 mit starken Verkaufszahlen ablieferte, gelang es den japanischen Unternehmen nicht, landeseigene Hits wie Monster Hunter oder White Knight Chronicles im Westen zu etablieren.

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