Need for Speed: EA-Chef entschuldigt sich für schlechte Spiele

von Redaktioneller Mitarbeiter (21. September 2010)

Im Rahmen einer kalifornischen Medienkonferenz hat sich EA-Chef John Riccitello über die Need-for-Speed-Reihe geäußert und gesteht dabei große Fehler. Seine Selbstanklage: Dass die letzten Serienableger nicht herausragend waren, lag nicht am Unvermögen der Entwickler, sondern an dem enormen Druck, den EA aufgebaut hatte. Man wollte zwingend jedes Jahr ein neues Need for Speed auf den Markt bringen, völlig egal, ob die Qualität darunter leidet.

Riccitello dazu: "Zwischen 2004 und 2007 haben wir die Serie an das kanadische Studio Black Box übergeben. Wir haben Sie buchstäblich dazu gezwungen, jedes Jahr einen neuen Teil zu entwickeln. Wir hätten Ihnen allerdings für jeden Titel mindestens zwei Jahre Zeit geben sollen, aber das haben wir nicht getan. Und die Verkaufszahlen der Marke gingen drastisch nach unten."

Aus diesem Grund verlor das Studio jede Menge Mitarbeiter, "die nicht 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche und 365 Tage im Jahr arbeiten wollten". Doch nun wird Besserung versprochen: "Es war definitiv unser Fehler. Aber diese Zeiten sind vorbei. Wir vertrauen auf nunmehr zwei Studios und lassen diesen auch zwei Jahre Zeit. Wir haben einen ziemlich lehrreichen Prozess hinter uns..."

Derzeit ist Need for Speed - Hot Pursuit in Arbeit - doch schon mit Need for Speed - Shift ging der Publisher in die richtige Richtung.

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