Brütal Legend: Activison bezieht Stellung zu Vorwürfen

von Frank Bartsch (10. November 2010)

Das Rockabenteuer Brütal Legend gab Anstoss zu einer Auseinandersetzung zwischen Double Fines Tim Schafer und Activision. Activisons CEO Bobby Kotick erschien dabei als Buhmann und wehrt sich nun.

Nachdem Brutal Legend über Activision erscheinen sollte, drehte der Konzern den Geldhahn ab und das Spiel erschien schlussendlich über EA. Kotick, der auch persönlich von Tim Schafer angegriffen wurde, meldet sich nach Monaten auch zu Wort: "Ich kenne ihn nicht. Ich habe ihn nie getroffen. Ich war nicht involviert in Vivendis Entscheidung, Geschäfte mit ihm zu machen. Ich hatte nur sehr wenig Ahnung was wir eigentlich mit ihm zu tun hatten. Der Typ ging los und unterschrieb einen Vertrag mit Electronic Arts über mehrere Millionen Dollar und mit geborgtem Geld von Vivendi."

Der CEO nimmt sich somit aus der Verantwortung, denn die Entscheidungen hätten "andere Leute" getroffen. "Ich kann ganz ehrlich versichern, dass ich Brutal Legend nie gesehen haben. Das Urteil wurde von Leuten gefällt, denen ich vertraue wenn es um die Qualität eines Spiels geht und darum, ob das Publikum davon begeistert wäre und es lautete 'Nein'. Daher war es auch kein kommerzieller Erfolg", so Kotick abschließend. Letztlich wurde Brütal Legend doch ein Erfolg und Double Fine gewann viele Fans für das eigensinnige Metal-Spiel.

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