Sony knöpft sich Hacker vor

von Frank Bartsch (13. Januar 2011)

Nachdem ein Hacker den Kopierschutz von Sonys PS3 geknackt hatte, leitet Sony nun gerichtliche Schritte gegen den jungen Mann ein. Der Hacker mit dem Namen Geohot ist kein Unbekannter bei Sony.

Bereits in der Vergangenheit bereiteten Hacker dem Konzern Kopfzerbrechen. Aus einer früheren Aktion resultierte dann Sonys Aktion, dass Linux auf der PS3 nicht mehr möglich ist. Bei dem jetzigen Sabotageakt gelang es den Hackern unter Geohot den sogenannten Root-Key der PS3 zu entschlüsseln.

Dieser Root-Key sorgt dafür, dass keine kopierten Spiele auf der Konsole spielbar sind. Die Hacker veröffentlichten die nötigen Werkzeuge, diesen zu knacken und öffneten der Software-Piraterie so offene Türen. Das Problem ist, dass Sony diesen Code nicht ändern kann, denn sonst werden auch Originalspiele nicht als Originale erkannt und so ebenfalls nicht spielbar sein.

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Sony geht nun also den gerichtlichen Weg und untersagt die Publikmachung der Hacks per einstweiliger Verfügung. Darüber hinaus soll der Hacker sämtliche Dateien, die den Hack betreffen, vernichten oder der Staatsanwaltschaft überreichen. Sony sieht weiterhin von einer Klage nicht ab. Insgesamt ist die Lage für Sony aber kritisch, denn die Werkzeuge für das Knacken des Root-Key kursieren schon mehrere Tage im Internet.

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