Zusatzkäufe in kostenlosen Spielen unter der Lupe

von Frank Bartsch (01. März 2011)

In den USA ist Capcom in die Schusslinie der Behörden geraten. Auslöser ist das kostenfreie Spiel Smurfs Village für Apples iPhone. Durch Transaktionen könnt ihr euer Schlumpfdorf verbessern. Ein Achtjähriger hat damit einmalig 1.400 Dollar ausgegeben und sorgt nun für Ermittlungen.

Viele Spiele schwirren kostenfrei durch das Internet, oder wie im konkreten Besipiel, im App-Store, herum. Nach ersten Erfolgen ist bei diesen Anwendungen meist ein Spielfortschritt nur durch sogenannte Mikro-Transaktionen möglich. Das kann bei motivierten Spielern dann schon mal ordentlich zu Buche schlagen. Ein Achtjähriger Amerikaner hat so 1.400 Dollar mit Hilfe von Daddys Kreditkarte ausgegeben, um sein Schlumpfdorf auf dem iPhone besonders schön gestalten zu können.

Der Fall sorgte für so viel Aufsehen, dass sich der amerikanische Senat damit beschäftigt. Apple hat zwar gewisse Schutzmechanismen eingestellt, dass nicht so einfach Kreditkarten per Apps belastet werden können, aber diese aktuell zu halten ist für viele Nutzer "zu mühselig". Trotz allem haben die Offiziellen der amerikanischen Behörden nun ein Auge auf Spiele, die sich vorwiegend mit Mikrotransaktionen finanzieren. Es bleibt abzuwarten, ob Gesetze folgen.

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