Take Two: "Spiele müssen großartig sein"

von Frank Bartsch (14. März 2011)

Take Two setzt mit seinen Entwicklungen auf Qualität statt Quantität. Indirekt schütteln die Leute von dem Publisher damit über die Veröffentlichungspolitik von Wettbewerber Activision den Kopf.

"Ich glaube 'gut' ist das neue 'schlecht'...Spiele müssen einfach großartig sein", erklärt Strauss Zelnik, Chef von Take Two in Hinblick auf Spieletests. Aus diesem Grund veröffentlicht Take Two auch nicht jährlich Fortsetzungen ihrer großen Serien wie BioShock, Grand Theft Auto oder auch Red Dead. Ein Gegenbeispiel dafür sind Titel von Activision, wie beispielsweise Guitar Hero oder auch Call of Duty.

Durch Take Twos Strategie haben die Entwickler eher Zeit eine wirklich gute Qualität abzuliefern. "Unsere Fähigkeit immer wieder sehr gute Bewertungen zu ernten ist ein großer Vorteil im harten Wettbewerb. Wir bekommen gute Verkaufszahlen, reduzieren Risiken und fahren Profite ein", so Zelnik. Dass diese Behauptung auch stimmt, beweist die Seite Metacritic. Die international zusammengefassten Spieletests auf der Seite zeigen auf, dass Take Two die beste Durchschnittsnote 2010 abgesahnt hat.

Auch unsere Testberichte beweisen, dass Take Two öfter mit vorn dabei ist. Finanziell zahlt sich das aus. Im letzten Quartal 2010 hat das Unternehmen einen Gewinn von mehr als 40 Millionen Dollar eingefahren - eine Steigerung von knapp 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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