Microsoft Kinect hilft in der Medizin

von Frank Bartsch (18. März 2011)

Die Medizin hat Microsofts Bewegungssteuerung Kinect für sich entdeckt. In einem amerikanischen Vorzeigeprojekt wird die Kamera eingesetzt, um Verhaltensstörungen bei Kindern zu diagnostizieren.

Professor Nikolaos Papanikolopoulos ist von seinen Kollegen anfangs noch verspottet wurden, weil er in Kinect großes Potenzial gesehen hat. Diese Haltung hat sich nun geändert. Der Professor setzt Kinect nämlich ein, um Kinder beim Spielen zu beobachten. Nach Auswertung des Spielverhaltens können bereits im frühen Alter Verhaltensstörungen festgestellt und damit zielgerichtet behandelt werden.

Nicht nur, dass die Diagnose dadurch vereinfacht wird, sie wird auch enorm günstig. Das 150 Dollar teure Kinect ersetzt so künftig vielleicht Geräte, die rund 100.000 Dollar kosten. Der Prozess wird noch komplett erforscht, aber Papanikolopoulos rechnet mit eine Prozessreife in drei Jahren. "Ich glaube nicht, dass Microsoft mit Kinect erkannt hat, dass sie etwas in der Medizin ändern würden", erklärt der Professor abschließend.

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