Beyonce Knowles: Vertragsbruch macht Entwicklungsstudio pleite

von Frank Bartsch (29. April 2011)

Beyonce Knowles wird aktuell auf Schadenersatz in Höhe von 100 Millionen Dollar verklagt. Angeblich hat sie einen Vertragsbruch begangen, während sie mit einem Entwicklungsstudio an einem Tanzspiel arbeitete. Das Entwicklungsstudio Gate Five musste daraufhin wegen Insolvenz seine Pforten schließen.

Laut einem Bericht des New York Magazine ist der Auslöser für den jetzigen Gerichtsstreit eine "*halsabschneiderische Forderung*" von der Sängerin gewesen. Bereits im Vorfeld habe Beyonce ziemlich hohe Geldforderungen gestellt. Diese zusätzliche Geldforderung vertrieb dann den damaligen Investor endgültig und Beyonce stieg einfach aus dem Vertrag aus.

Im Ergebnis musste Gate Five kurz vor Weihnachten im vergangenen Jahr die komplette Belegschaft von 70 Leuten vor die Tür setzen und Insolvenz anmelden. Selbst Beyonces Vater und damaliger Manager hat sich von dem Vertragsbruch der eigenen Tochter distanziert. Ein Vertreter des Investors bezeichnet ihr Verhalten gar als "*moralisch verwerflic*h".

"*Wir würden viel lieber ein Spiel entwickeln, als zu klagen*", kommentiert Gate Five-Gründer Greg Easley nun den Vorfall. "*Aber wir wollen den Schaden zurückgewinnen, den Gate Five erlitten hat*." Der Entwickler klagt auf die bereits in das Projekt geflossenen 6,7 Millionen Dollar Entwicklungskosten sowie die potenziellen Einnahmen in Höhe von 100 Millionen Dollar. Beyonce äußerte sich bislang nicht zu der Anklage.

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