PSN-Datenskandal: Stehen erste Kreditkarteninformationen zum Verkauf?

von Frank Bartsch (29. April 2011)

Viele Nutzerdaten sind bei der Infiltration des PlayStation Network in unbekannte Hände gefallen. Besonders heikel ist, dass darunter auch Kreditkarteninformationen sein sollen. Ein Experte für IT-Sicherheit will nun wissen, dass erste Daten bereits zum Verkauf angeboten werden.

Kevin Stevens, Sicherheitsexperte bei TrendMicro, hat bekannt gegeben, dass auf entsprechenden Plattformen nun bereits 2,2 Millionen Kreditkarteninformationen zum Verkauf stehen. Unter den Daten sollen auch immerhin die Informationen von 150.000 Deutschen enthalten sein.

Sony indes beruhigt weiterhin. In einer neuen Stellungnahme haben sie bekannt gegeben, dass der Sicherheitscode der Kreditkarte (oder auch die Prüfziffer auf der Rückseite der Karte) nicht in falsche Hände geraten konnte, da diese Information weder für die Nutzung des PSN noch Qriocity notwendig ist. Der Konzern gibt zudem an, dass die Kreditkarteninformationen verschlüsselt sind und bislang kein Beweis vorliegt, dass diese gestohlen wurden.

Welche der Seiten nun Recht hat, wird wohl die Zeit zeigen. Allerdings gibt es auch schon erste Berichte von fragwürdigen Transaktionen mit Kreditkarten von PSN-Nutzern. Ob diese in direktem Zusammenhang mit dem Hack liegen, ist aber dabei unklar.

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