Sony: U.S. Kongress beschäftigt sich mit Datenraub

von Frank Bartsch (03. Mai 2011)

Die Datenkrise bei Sony ist auch durch die eher bedeckte Kommunikation des japanischen Konzerns gekennzeichnet. Nun fordert der amerikanische Kongress aber mehr Transparenz in dem laufenden Prozess. Die Amerikaner erwarten Antworten bis zum 6. Mai.

Die New York Times veröffentlichte einen Brief des amerikanischen Senats an Sony. Mary Bono Back aus dem amerikanischen Ministerium für Handel und Wirtschaft hat das Schreiben direkt an Kazuo Hirai, Vorstandsvorsitzender von Sony, adressiert. Verschiedene noch offene Fragen muss sich dabei der japanische Konzern gefallen lassen. So soll endlich geklärt werden wann der Angriff genau auf das PSN und den Datendienst Qriocity statt gefunden hat. Genauso steht die Frage im Raum, ob Sony bereits eine Idee hat, welche Gruppierung hinter dem Anschlag steht und wann Strafanzeige gestellt wurde.

Ebenso wichtig gilt es die Frage zu klären, welche Daten nun genau gestohlen wurden und ob nun wirklich Kreditkarten-Daten von dem Diebstahl betroffen sind.

Sony beabsichtigt das PSN noch in dieser Woche beschränkt wieder zur Verfügung zu stellen.

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