PSN-Ausfall: Verbraucherverband erhebt schwere Vorwürfe gegen Sony

von Frank Bartsch (13. Mai 2011)

Der Verband deutscher Video- und PC-Spieler (VDVC) erhebt schwere Vorwürfe gegen Sony. So habe der Konzern laut Verbandsmeinung das Risiko des Datendiebstahls bewusst in Kauf genommen.

Seit mehreren Wochen ist das PlayStation Network nicht erreichbar. Sony hat sprichwörtlich den Stecker gezogen, nachdem noch unbekannte Hacker Millionen von Daten gestohlen haben. Patrik Schönfeldt, Vorsitzender des VDVC, fühlt sich durch die lange Ausfallzeit und den Datendiebstahl geprellt.

Schönfeldt hat auch direkt einen Lösungsvorschlag: "Aus Kundensicht sollte Sony alle nicht unbedingt benötigenden Datenbestände aus dem System löschen und sein Netzwerk wieder hochfahren. Sony muss doch die Adresse des Spielers nicht wissen, um diesen online spielen zu lassen." Als Gegenbeispiel zählt Schönfeldt andere Plattformen auf, die für Online-Spiele weniger Daten benötigen, darunter auch die Konkurrenz von Microsoft.

Das Fazit des VDVC-Vorsitzenden lautet: "Dass offenbar selbst jetzt noch zwanghaft versucht wird, die Datenbestände zu behalten, blamiert die Verantwortlichen. Sony sollte aus dem Skandal lernen und sich in Datensparsamkeit üben: Wo keine Daten sind, können auch keine gestohlen werden."

Wir verfolgen den Datenskandal bei Sony sehr aufmerksam und haben hier sämtliche Geschenisse für euch zusammen gefasst.

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