PSN-Ausfall: Sony verteidigt Informationspolitik

von Frank Bartsch (18. Mai 2011)

Howard Stringer, einer der Geschäftsführer bei Sony, setzt sich mit der Kritik an der Informationspolitik von Sony auseinander. Nachdem der Konzern Vowürfe erhielt, dass Nutzer des PSN zu spät über den Hackerangriff und Datendiebstahl informiert wurden, geht Stringer nun in die Offensive.

"Die meisten solcher Vorfälle werden erst gar nicht bekannt gegeben", so Stringer gegenüber Reuters. "43 Prozent (der Firmen) informieren Betroffene dann innerhalb eines Monats. Wir haben das Problem innerhalb einer Woche gemeldet und nun wird uns vorgeworfen, dass eine Woche nicht schnell genug war?"

Die anfängliche Zurückhaltung von Informationen während des Vorfalls brachte viele Kritiker auf. Anwälte und sogar amerikanische Abgeordnete beschäftigten sich seitdem damit. Nun ist das Netzwerk aber in weiten Teilen wieder funktionstüchtig. Wenn der PlayStation Store wieder funktioniert, gibt es für den Ausfall und den Datendiebstahl von Sony auch Spiele gratis.

Der Mediengigant aus Fernost ist gerade dabei den Schaden durch den Hackerangriff zu beziffern. Sämtliche Informationen zu dem Vorfall erfahrt ihr hier.

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