Nach 3DS-Preissturz: Führungskräfte kürzen Gehälter

von Frank Bartsch (02. August 2011)

Das Management von Nintendo trägt nun auch finanziell die Folgen der missglückten Markteinführung des Nintendo 3DS (wir berichteten). Die Manager-Gehälter des Konzerns werden gekürzt. Nintendos Präsident Satoru Iwata selbst bürdet sich eine Gehaltskürzung von 50 Prozent auf.

Iwata übernimmt die volle Verantwortung für den wenig überzeugenden Start des Nintendo 3DS. In einer Pressekonferenz erklärt er: "Zu den Gehaltskürzungen ist zu sagen, dass ich mein Gehalt selbst halbiere. Andere Führungskräfte erhalten einen Einschnitt von 30 Prozent und weitere Manager 20 Prozent." Nach der eigenen Gehaltskürzung verdient Iwata nun jährlich noch eine Million Dollar.

Nach schlechten Finanzzahlen von Nintendo und einem schleppenden Verkaufsstart des Nintendo 3DS hat der Konzern den Preis für das Gerät drastisch reduziert. Nun zahlt der Konzern bei jedem verkauften Gerät drauf und kämpft mit einem gesunkenen Firmenwert.

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