Super Mario für iPhone denkbar: Nintendo nach Verlusten unter Druck

von Frank Bartsch (16. August 2011)

Mehrere Analysten sind sich einig: Nintendo muss seine bisherige Strategie überdenken, um als Konzern wieder profitabel zu werden. Als Alternative dient den Experten zufolge ausgerechnet der hart umkämpfte Smartphone-Markt.

Rote Zahlen, ein Nintendo 3DS, der wie Blei in den Verkaufsregalen liegen bleibt und eine drastische Preissenkung des Handheld waren in den letzten Wochen das Pressematerial von Nintendo. Analysten fordern nun von der japanischen Aktiengesellschaft eine Änderung der bisherigen Strategie. Fondsmanager Masamitsu Ohki empfiehlt, dass Nintendo sich von seiner Eigenplattform-Strategie verabschieden solle. Eine Option biete der Smartphone-Markt. Mit rund 10 Milliarden Euro an kurzfristig verfügbarem Geld könnte Nintendo in diesem Bereich tiefgreifende Investitionen durchführen.

"Smartphones sind das neue Schlachtfeld der Spieleindustrie", so Ohki gegenüber Bloomberg, "Nintendo sollte sich entweder in diesem Bereich einkaufen oder etwas gänzlich neues entwickeln". Nintendos Präsident Satoru Iwata lehnt diesen Schritt bislang allerdings kategorisch ab.

Weitere Fondsmanager fordern aber auch, dass Nintendo die verfügbaren Geldmittel in die Hand nehmen und vor allem kleinere und profitable Unternehmen übernehmen soll, um mittelfristig wieder schwarze Zahlen zu schreiben.

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