Iran: Todesstrafe für Entwickler

von Alexander Wenzel (10. Januar 2012)

Der 28-jährige Amir Mirzaei Hekmati wurde vom islamischen Revolutionsgericht des Iran zum Tode verurteilt. Grund für die radikale Entscheidung sei unter anderem, dass der ehemalige Soldat an Spielen gearbeitet habe, welche die öffentliche Meinung manipulieren sollen - im Auftrag der CIA.

Im Dezember strahlt das iranische Staatsfernsehen ein Geständnis von Hekmati aus, berichtet die New York Times. Laut seiner Aussage, wurde er von der CIA in den Iran geschickt, um den Geheimdienst zu unterwandern und seine Erkenntnisse der CIA mitzuteilen. Die Anklage behauptet nun hinzukommend, dass der Mann mit iranischen Wurzeln für den Entwickler Kuma Games an Spielen gearbeitet habe, die vom CIA finanziert werden.

Tatsächlich gehört zum Spiele-Repertoire von Kuma Games auch der Ego-Shooter "Assault on Iran". Aufgabe des Spielers: das iranische Atomprogramm sabotieren.

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