Fallout-Online-Rollenspiel abgesagt: Bethesda gewinnt Rechtsstreit

von David Dieckmann (11. Januar 2012)

Bethesda gewinnt einen Rechtsstreit gegen Interplay. Die Firma soll Gerüchten zufolge im Jahr 2006 an einem Online-Rollenspiel auf Basis der Fallout-Serie gearbeitet haben. Interplay hat allerdings bereits die Rechte an der Serie an Bethesda abgetreten, die 2008 das Rollenspiel Fallout 3 auf den Markt brachten.

Laut 1up.com gab es allerdings einen Vertrag, der besagte, dass Interplay trotz Abtritt der Rechte weiterhin an einem Fallout-Online-Rollenspiel basteln dürfe - insofern das Spiel gewisse Kriterien erfüllt. Laut Bethesda habe Interplay aber unrechtmäßigen Gebrauch von Fallout-3-Markenzeichen gemacht - etwa von der Comic-Figur "Fallout Boy". Interplay habe um Erlaubnis gebeten, diese Elemente benutzen zu dürfen. Trotz einer Ablehnung seitens Bethesda habe die Firma diese allerdings trotzdem benutzt.

Das führte zu einem Rechtsstreit, den Bethesda schließlich für sich gewinnen konnte. Interplay, arbeitete nach eigenen Angaben bereits mit 90 Mitarbeitern an dem Online-Rollenspiel, muss nun aber die Entwicklung einstellen. Als Entschädigung erhält Interplay 2 Millionen US-Dollar von ZeniMax, der Muttergesellschaft von Bethesda. Zudem darf die Firma weiterhin die ersten drei Spiele der Serie, Fallout, Fallout 2 und Fallout Tactics, bis 2013 verkaufen.

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