Folter-Konsole im Computerspielemuseum in Berlin

von Maria Melhorn (29. Januar 2012)

Im Berliner Computerspielemuseum steht die "Painstation" - eine Abwandlung des Klassikers "Pong". Der Spieler wird jedoch zusätzlich mit körperlichen Schmerzen für sein Versagen bestraft.

Die Painstation, zu deutsch Schmerzstation, trägt ihren Namen nicht ohne Grund. Ihr schießt den virtuellen Ball an der Station von links nach rechts und achtet darauf, dass dieser das Ende des Bildschirms nicht berührt. An dieser Stelle wäre im Originalspiel Pong normalerweise Schluss gewesen.

An der Painstation geht es jedoch weiter. Der Besucher spielt mit der rechten Hand und legt seine Linke auf eine Metallplatte. Bei einem Fehler wird diese entweder heiß, verpasst euch einen Stromstoß oder ihr werdet von einem Gummikabel auf die Hand geschlagen.

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Obwohl diese Konsole tatsächlich ein ernstzunehmendes Folterspiel ist, lieben viele Besucher die Painstation. Wie der Berliner Kurier berichtet, zeigen die Spieler im Internet stolz ihre neusten Errungenschaften in Form von blauen Flecken, blutigen Riemen und angeschwollenen Händen.

Wer die Painstation im Computerspielemuseum in Berlin ausprobieren möchte, muss zwangsweise unterschreiben, dass dies auf eigene Verantwortung geschieht. Und wenn es mit den Schmerzen allzu schlimm wird, zieht der Spieler seine Hand weg und verliert.

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