Minecraft: Notch erklärt seine Entwicklungs-Philosophie

von Christian Binder (15. März 2012)

Markus "Notch" Persson, der Erfinder des Abenteuer-Sandbox-Mischlings Minecraft verrät in einem Interview, dass er seine Entwicklungs-Entscheidungen lieber beim Spielen, als auf einem Blatt Papier trifft.

Nur so kann er auch ganz sicher sein, dass Veränderungen am Spiel wirklich Spaß machen. Für ihn ist das Thema eines Spiels viel wichtiger, als einzelne Spielmechaniken. Der Grund: Er selbst hat am meisten Spaß, wenn er wie bei Amnesia - The Dark Descent komplett in die Spielwelt eintauchen kann.

Wenn nach einer Aktualisierung der künstlichen Gegner-Intelligenz eine Herde Bullen lieber eine Gruppe Schafe jagt, anstatt den guten Notch zu attackieren, passt er die KI nicht an, damit sie sich verhält wie erwartet. Ganz im Gegenteil. Er freut sich darüber, dass solche unberechenbaren Ereignisse passieren.

Denn diese zufälligen Situationen würden alles in den Schatten stellen, was man hätte schreiben können. Deshalb sieht sich Notch auch mehr als ein Programmierer als ein Spiel-Designer.

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Die schönsten Seiten von Minecraft

Selbst Dinge, die Notch nicht mehr gefallen, wie zum Beispiel die Halb-Blöcke, bleiben im Spiel. Denn für ihn gilt: "Wenn es coole Bauwerke von Spielern zerstört, verändern wir es nicht.", so Notch in dem Interview auf der GDC.

Minecraft ist seit dem 10.05.2009 für PC und vorraussichtlich ab dem 2. Quartal 2012 für Xbox 360 erhältlich.

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