Mass Effect 3: Das Ende ist Sache der Entwickler und nicht der Spieler

von Christian Binder (21. März 2012)

Für Paul Barnett, Kreativ-Chef bei BioWare-Mythic, liegen Entscheidungen zu Geschichte und Ende eines Spiels allein bei den Autoren und nicht bei den Spielern.

Bei einer Veranstaltung im Rahmen der "The Art of Video Games"-Ausstellung im Smithsonian American Art Museum in Washington, konnten Zuschauer Fragen an Entwickler stellen. Ein Zuschauer fragte Barnett, was er von der Idee hält, dass die Spielergemeinde Einfluss auf die Geschichte eines Spiels und dessen Ende erhält - bezugnehmend auf Mass Effect 3, dessen Ende viele Spieler enttäuscht.

Barnett antwortete, dass Spiele Kunst sind. Deshalb sollte der Künstler, in diesem Fall die Autoren, darüber entscheiden dürfen, wie ein Spiel endet. Er vergleicht die Problematik mit der Entscheidungsfreiheit, die Autorin J.K. Rowling bei ihrer abgeschlossenen Harry-Potter-Reihe genießt: "Ich denke nicht, dass sie dann gezwungen werden sollte ein weiteres (Buch) zu schreiben.", so Barnett.

Mass Effect 3 ist für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 erhältlich.

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