Mass Effect 3: Aliens passen in das Bild der Evolution

von Frank Bartsch (29. März 2012)

Prinzipiell sind die Aliens in Mass Effect 3 frei erfunden. Doch ihre speziellen Fähigkeiten und Charakterzüge passen zu Spezies, die auf unserer Erde vorkommen.

Zwei Autoren haben die Alienrassen des Mass-Effect-Universums analysiert. Dabei gibt es einige Parallelen zu irdischem Leben.

Turianer:

Die Bewohner von Palavan sind ihrem Aussehen nach den stolzen und zielorientierten Raubvögeln adaptiert worden. Wie auch bei Adlern ist ihre anatomische Ausrichtung auf schnelles Handeln und fokussierte Beutezüge ausgerichtet.

Kroganer:

Tuchanka beherbergt mit den Kroganern eine Art Riesenkröten. Die massigen Bewohner stehen auf ihrem Heimatplaneten jedoch recht weit unten in der Nahrungskette. Ähnlich wie Kröten haben sie daher seitlich ausgerichtete Augen, um Feinde gut ausmachen zu können. Kroganer übernehmen durch eine starke Verbreitung (Spoiler: deswegen die Genophage) schnell Lebensräume, ebenso wie Beispiele aus der Welt der Kröten zeigen.

Drell:

Allein die Haut zeigt Ähnlichkeiten zu verschiedenen Reptilien. Eine Nickhaut schützt zudem die Augen der Attentäter. Krokodile haben eine solche Haut vorzuweisen. Und ebenso wie die Nilbewohner warten die Drell geduldig auf ihr Ziel um dann blitzschnell und gnadenlos zuzuschlagen.

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Mass Effect 3 - Aliens und Evolution

Rachni:

Hier ist eindeutig, dass diese Krabbelwesen an Insektenvölker angelehnt sind. Wie bei Bienen oder auch Ameisen gibt es Kolonien mit einer Königin. Spezialisierte Rachni haben verschiedene Verteidigungsstrategien, wie sie ebenso im Insektenreich zu finden sind.

Quarianer:

Nur in einem Anzug überleben diese Aliens. Im Rahmen der Evolution hätten diese Dauer-Flüchtlinge gar nicht überlebt. Mikroben und Bakterien sind einfach zu gefährlich für die Quarianer. Aber gut, dass Mass Effect Fiktion ist, denn so kann Shepard unter Umständen auch Tali als Partnerin gewinnen.

Salarianer:

Intelligent, nervös, kurze Lebensdauer. Das zeichnet Salarianer aus. Ihr schneller Stoffwechsel sorgt für kurze Lebensspannen, wie beispielsweise bei dem flinken Kolibri.

Asari:

Die Asari können sich mit anderen Spezies paaren, egal welches Geschlecht das Gegenüber hat. Damit haben diese, in Mass Effect als rein weiblich dargestellte Wesen, die Oberhand bei der Fortpflanzung. Das Werben zur Fortpflanzung ist daher sehr bedeutsam in der Kultur der Assari.

Yahg:

Die Yahg sind starke Jäger, die sich auch auf ihre Opfer einstellen. Das passt zum Verhalten von Spinnen. Offensichtlicher ist die Gemeinsamkeit bei den Augen. Mit den vielen Augenpaaren behalten Spinnen und Yahg ihr Opfer im Auge und halten gleichzeitig Ausschau nach stärkeren Feinden.

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