Sony in der Krise: 10.000 Entlassungen und tiefrote Zahlen

von Frank Bartsch (10. April 2012)

Elektronik-Gigant Sony steckt anscheinend in der Krise. Aktuelle Zahlen belegen ein neues Rekordtief der roten Zahlen, welche das Unternehmen nun seit vier Jahren in Folge schreibt. Tausende Entlassungen scheinen nun unausweichlich.

Das Geschäftsjahr 2011/12 beendet Sony mit einem herben Verlust von 520 Milliarden Yen. Das entspricht rund 4,9 Milliarden Euro. Laut Reuters hat Sony damit die eigenen Verlustprognosen in Höhe von 220 Milliarden Yen deutlich überschritten. Das Unternehmen gibt als Hauptgrund für den hohen Verlust Steuerrückstellungen für das amerikanische Geschäft an.

Doch seit vier Jahren hagelt es rote Zahlen aus Japan. Der starke Konkurrenzdruck von anderen Konzernen wie Samsung oder Apple machen Sony genauso schwer zu schaffen wie der ungünstige Wechselkurs zum japanischen Yen. Vor allem im Bereich des Fernsehgeschäfts sieht es für den Konzern düster aus.

Seit dem 1. April 2012 ist mit Kazuo Hirai ein neuer Mann an der Spitze von Sony. Er schnallt den Gürtel für den Konzern enger und hat jetzt angekündigt weltweit 10.000 Stellen zu streichen. Das entspricht gut sechs Prozent der Angestellten.

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