Illegale Downloads: Student in den USA droht saftige Strafe

von Dennis ter Horst (22. Mai 2012)

Vor drei Jahren hat der jetzige Physik-Doktor Joel Tenenbaum 31 Musikstücke illegal heruntergeladen. Dies tat er über die Internet-Tauschbörse Kazaa. Daraufhin verklagte der amerikanische Verband der Musikindustrie (RIAA) Tenenbaum, der daraufhin 675.000 amerikanische Dollar Strafe zahlen soll - umgerechnet rund 510.000 Euro.

Seit drei Jahren kämpft Tenenbaum gegen diese Klage. Vor etwa einer Woche wandte sich dieser mit einem Urteilsspruch gegen die für ihn überzogenen Gesetze gegen Urheberrechtsverletzungen an den Obersten Gerichtshof. Dieser lehnt diese Verfassungsbeschwerde ab.

Allerdings sei die Ablehnung keine große Überraschung, berichtet cnet.com. Dadurch sei auch erkennbar, dass Tenenbaums Fall kein ideales Beispiel für eine neue Gesetzesgebung darstellt. Es sei damit zu rechnen, dass Tenenbaum seinen Kampf gegen die Klage ungehindert fortführe.

Vor zwei Jahren konnte Tenenbaum ein Bundesgericht in Bosten für seine Seite gewinnen und die Strafe auf ein Zehntel minimieren. Jedoch konterte die RIAA mit einem Berufungsverfahren, wodurch es wieder zur ursprünglichen Geldstrafe kam.

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SOPA und die Reaktionen des Internets

Mittlerweile sei es allerdings nicht mehr üblich, dass die Musikindustrie einzelne Nutzer auf gigantische Summen verklagt. Vielmehr seien nun die Anbieter im Fokus, die für die illegale Verbreitung die Verantwortung tragen. Ein Beispiel dafür wäre die Schließung des Anbieters Megaupload.

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