Blade R2: Zweite Generation des Gaming-Notebooks vorgestellt

von Michael Orth (03. September 2012)

Für Leser, die sich noch keinen eigenen Spielerechner zusammengestellt haben, gibt es gute Neuigkeiten: Der Spielehardware-Hersteller Razer stellt mit dem Blade R2 die zweite Generation seines ambitionierten Spiele-Notebooks vor. Die Hardware wird potenter, gleichzeitig sinkt der Preis ein wenig. Offen bleibt vorerst, ob es das Gerät künftig auch in Europa zu kaufen gibt.

Mit dem Notebook Blade führte Razer 2011 sein bis dato deutlich aufwendigstes und ambitioniertestes Projekt in den Markt ein. Bisher ist der US-amerikanische Hersteller vor allem für seine Spiele-Mäuse, sowie -Tastaturen bekannt und gehört hier zu den Marktführern. Genau ein Jahr nach der Veröffentlichung stellt Razer jetzt den Nachfolger vor.

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Spielenotebook Razer Blade R2

Eine deutliche Aufrüstung erfahren vor allem die Schlüsselkomponenten. Statt einer Geforce GT555M sorgt als Grafikchip künftig eine GTX 660M für bunte 3D-Bilder. Als Prozessor verbaut Razer nun einen erst noch erscheinenden Intel-Quadcore der dritten Ivy-Bridge-Generation. Es handelt sich wahrscheinlich um ein i7-3740QM oder i7-3840QM. Während die Hardware der ersten Generation - gerade in Anbetracht des happigen Preises - eher enttäuschend ausfiel, sollten sich mit der Konfiguration des R2 auch anspruchsvolle Titel wie Darksiders 2 oder Battlefield 3 vernünftig spielen lassen.

Unverändert bleibt die Bestückung mit 8 Gigabyte Hauptspeicher. Die Festplattenkonfiguration wird leicht abgespeckt: Statt einer 256 Gigabyte fassenden SSD findet sich nun die Kombination aus 64-Gigabyte-SSD und herkömmlicher 500-Gigabyte-Festplatte im Gehäuse.

Apropos Gehäuse: Das sieht nicht nur schick aus, sondern ist mit knapp 2,3 Zentimeter Durchmesser auch deutlich flacher als der Großteil der Gaming-Konkurrenz. Das Display bleibt bei 17,3 Zoll.

Auch das eigenwillige Switchblade-Bedienkonzept kommt im R2 wie gehabt zum Einsatz. Dahinter verbirgt sich ein berührungsemfpindlicher Bildschirm, der die Rolle des üblichen Touchpads übernimmt. Gewöhnungsbedürftig ist dabei die Positionierung. Statt unterhalb der Tastatur findet ihr die Switchblade-Bedienung auf der rechten Seite des Notebooks.

Das Blade R2 ist ab sofort für rund 2.500 amerikanische Dollar vorbestellbar (etwa 2.000 Euro), der Vorgänger kostete bei seiner Markteinführung noch 2.800 amerikanische Dollar (etwa 2.200 Euro). Die Auslieferung erfolgt ab dem 30. September nur an Kunden aus den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada. Angeblich denkt Razer zwar über eine Einführung in Europa nach, offizielle Informationen dazu gibt es allerdings noch nicht.

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