Arma 3: Entwickler wegen Spionage festgenommen

von Christian Binder (11. September 2012)

Zwei Entwickler des Studios Bohemia Interactive wurden in Griechenland offenbar wegen des Verdachts auf Spionage festgenommen. Die beiden Tschechen sammelten angeblich Bild- und Videomaterial für den anstehenden Ego-Shooter Arma 3.

Die Kriegssimulation, deren Vorgänger Arma 2 in letzter Zeit besonders durch die Zombie-Modifikation DayZ an Bekanntheit gewonnen hat, wird nämlich auf der griechischen Insel Lemnos spielen.

Die Griechen sahen es allerdings nicht gerne, als die Jungs von Bohemia offenbar Fotos und Videos von Militärbasen machten. Denn wie die englischsprachige Internetseite PC Gamer berichtet, wurden die Entwickler deshalb festgenommen. Die Anklage lautet: Verdacht auf Spionage.

Mark Spanel, der Geschäftsführer und Mitgründer von Bohemia Interactive, bestätigt dies im offiziellen Forum von Bohemia Interactive. Er wolle nicht näher auf die Situation eingehen, bevor nicht die genauen Details des Vorfalles bekannt sind.

Findet ihr die griechische Regierung handelt hier etwas zu paranoid oder könnt ihr es nachvollziehen?

Die Aufnahme von Bildmaterial vor Ort ist eine übliche Vorgehensweise bei der Entwicklung von Spielen. Um im Ego-Shooter Stalker - Shadow of Chernobyl beispielsweise die Spielwelt möglichst realistisch nachzubilden, begaben sich die Entwickler von GSC - Gameworld in der ukrainischen Stadt Chernobyl bis tief in die atomverseuchte Zone.

Arma 3 erscheint voraussichtlich im 3. Quartal 2012 für PC. Wir haben die ersten Fakten für euch gesammelt.

Kommentare anzeigen

News gehört zu diesen Spielen

Arma 2

ARMA-Serie



ARMA-Serie anzeigen

Russische Politiker: "Fifa 17 ist Schwulen-Propaganda"

Russische Politiker: "Fifa 17 ist Schwulen-Propaganda"

Russische Politiker bezeichnen die Fußballsimulation Fifa 17 als "Schwulen-Propaganda" und stellen einen Antrag, (...) mehr

Weitere News