Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer: "Spiele machen dumm"

von Frank Bartsch (16. Oktober 2012)

Psychiater, Autor und Talkshow-Dauergast Manfred Spitzer mag Videospiele nicht. Nach seiner These machen Videospiele dumm und gefährden "die Entwicklung von Gehirnen, die sich noch entwickeln".

Spitzer argumentiert, dass Kinder möglichst spät mit Medien in Berührung kommen sollten, um nicht die Entwicklung des eigenen Denkapparats zu stören. Als prominente Beispiele nennt der Autor Steve Jobs und Bill Gates. Beide wären nach seiner Ansicht weniger erfolgreich gewesen, wenn sie in ihrer Kindheit bereits vor dem Computer gesessen hätten. "Geben sie einem Schulkind eine PlayStation und schon hat es schlechtere Schulnoten", bringt es Spitzer auf den Punkt.

Zudem spricht Spitzer von "Übergewicht" durch übermäßiges Spielen und dadurch mangelnde Bewegung. Mit dem Argument "Es wird ja vor allem nachts geballert und das führt dann zu Schlafstörungen" würde der gesundheitliche Raubbau noch gefördert.

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Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer: "Spiele machen dumm"

Spitzers Thesen sind selbst in der Fachwelt umstritten. Beispielsweise besagt eine Studie der Universität von Rochester, dass Action-Spiele euch sogar schneller denken lassen.

Die aktuellen Aussagen Spitzers stammen aus einem Interview, dass er dem ZDF-Magazin "Pixelmacher" gegeben hat. Das komplette Interview findet ihr in der Mediathek des ZDF.

Was denkt ihr darüber? Mit welchen Aussagen liegt der Mann richtig oder falsch?

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