MiGen: Konkurrent zu Android-Konsole Ouya?

von Maximilian John (30. Oktober 2012)

Auf der Plattform zur Projektfinanzierung Indiegogo wurde mit MiGen ein Konkurrent zu Kickstarter-Erfolg Ouya vorgestellt.

Genau wie Ouya wird auch die Technik von MiGen nicht besonders leistungsstark sein. Vor allem unabhängige Studios sollen für MiGen entwickeln können. Hierfür wird die Konsole das Betriebssystem Android verwenden, allerdings anders als Ouya nicht ausschließlich.

Das System wird von einer SD-Karte geladen, weshalb die Konsole leicht auf das Betriebssystem Ubuntu umgestellt werden kann. Sogar eine Linux-Version befindet sich in Arbeit.

Im Gegensatz zu Ouya wird das Eingabe-Gerät von MiGen keinen berührungsempfindlichen Bildschirm haben. Um dennoch für Handys optimierte Spiele spielen zu können, die keine analogen Eingabe-Methoden unterstützen, passt das Gerät die Steuerung automatisch an.

Die Konsole benötigt eigentlich keine weitere Finanzierung, da sie bereits fertiggestellt ist. Die Kampagne ist eher als Werbung und Bestellmöglichkeit gedacht. Die Standard-Variante mit 8 Gigabyte internem Speicher schlägt mit umgerechnet etwa 190 Euro zu Buche.

Das liegt deutlich über dem Preis von Ouya und etwas unterhalb des Preises einer Xbox 360. Das "Extreme Gamer"-Modell kostet dagegen etwa 230 Euro und bietet 16 Gigabyte internen Speicher und eine schnellere CPU, die die Ladezeiten der Spiele um bis zu 75 Prozent verkürzen soll.

Der Aufruf zur Projektfinanzierung läuft noch. Insgesamt werden noch 10.000 amerikanische Dollar benötigt. Bisher war das Interesse an MiGen eher gering. Nicht eine Person investierte etwas Geld. Wann die Konsole ausgeliefert wird ist noch nicht bekannt.

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