Blizzard: Unternehmen wird wegen Authenticator-Zwang verklagt

von Florian Merz (10. November 2012)

Schon seit einigen Jahren bietet Blizzard den sogenannten "Authenticator" an. Das kleine Gerät generiert zufällige Zahlen, die nur der jeweilige Nutzer sieht. Dadurch will der Hersteller Hackangriffe verhindern. Wegen des Geräts steht das Unternehmen nun jedoch vor Gericht.

Grund dafür ist der Pflichtkauf des Geräts nachdem ein Hackangriff erfolgreich war. Das Opfer der Tat zahlt somit 9 Euro, um weiterhin sein Konto benutzen zu können.

Die Kläger behaupten nun, dass Blizzard nicht sachgemäß mit Nutzerdaten umgeht. Dadurch sei es erst zu Sicherheitslücken gekommen.

Die Klage soll auch verhindern, dass bald eine allgemeine Authenticator-Pflicht herrscht. Insgesamt machte Blizzard durch den Verkauf der Geräte einen Umsatz von insgesamt 26 Millionen US-Dollar.

Blizzard verantwortete sich schon wegen mehreren Produkten vor Gericht. Unter anderem wurde dem Hersteller eine Abmahnung zugesendet, in der sich Personen über den fehlenden Hinweis auf eine permanente Internetverbindung auf der Packung von Diablo 3 beschwerten.

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Doch ganz so schlimm ist das Unternehmen auch wieder nicht. Erst kürzlich machte es durch eine Spendenaktion für die Hurricane-Opfer in den USA auf sich aufmerksam. Aktuell basteln die Mädels und Jungs des Entwicklers an der Fertigstellung von Starcraft 2 - Heart of the Swarm. Dies erscheint voraussichtlich im 1. Quartal 2013.

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