Blizzard: Unternehmen verteidigt sich gegen Vorwürfe

von Christine Donath (12. November 2012)

Herausgeber Blizzard sah sich vor kurzem einer Klage wegen fahrlässigen Umgangs mit Nutzerdaten und Authenticator-Zwang gegenüber. Das Unternehmen bezeichnet die Vorwürfe nun jedoch als "unbegründet" und "leichtfertig".

Die Kläger behaupteten, dass Blizzard die Kunden indirekt dazu nötige, die sogenannten "Authenticator" zu kaufen. Diese generieren eine zufällige Nummer bei der Anmeldung und schützen so den Spieler vor Hackern. Ohne diesen sei nicht einmal eine minimale Sicherheit garantiert.

"Das ist vollkommen haltlos und basiert anscheinend auf einem Missverständnis", sagt Blizzard gegenüber dem englischsprachigen Magazin Ausgamers.

"Wir überlassen es den Spielern, ob sie sich einen Authenticator zulegen wollen. Er bietet nur eine zusätzliche, aber nicht unbedingt notwendige Sicherheitsstufe. Aber natürlich bestärken wir die Spieler darin, ihn zu benutzen."

Außerdem behaupteten die Kläger, Blizzard habe Spieler nicht über Sicherheitslücken aufgeklärt. Auch dagegen verteidigt sich das Unternehmen.

"Wir haben genau erläutert, was für Gegenmaßnahmen vollzogen wurden und inwiefern Spieler von Sicherheitslücken betroffen waren. Das schließt auch mit ein, dass keine Namen, Kreditkartennummern oder ähnlich empfindliche Daten nach draußen gelangt sind."

Diese Aufklärung habe in einem englischsprachigen Brief an die Spielergemeinde und im FAQ (häufig gestellten Fragen) stattgefunden.

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Was erwartet euch in Diablo 3?

Blizzard hatte schon mehrmals mit Klagen zu kämpfen. So mahnte der deutsche Verbraucherschutz das Unternehmen im Juni 2012 wegen des Rollenspiels Diablo 3 ab. Zurzeit arbeitet Blizzard am Echtzeitstrategie-Spiel Starcraft 2 - Heart of the Swarm, das im ersten Halbjahr 2013 erscheinen soll.

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