THQ: Klage wegen Tattoo in UFC-Spielen

von Frank Bartsch (19. November 2012)

THQ ist angeklagt gegen Urheberrechte verstoßen zu haben. Als Kläger tritt ein Tätowierer auf. Eins seiner Motive ziert einen virtuellen Athleten in den Kampfsportspielen UFC Undisputed 3 und UFC Undisputed 2010.

THQ hat es derzeit nicht leicht. Monatelang weisen die Geschäftsberichte Verluste aus. Danach fällt die unternehmenseigene Aktie ins Bodenlose. Nun meldet sich auch Tattoo-Artist Chris Escobedo mit einer Klage beim Hersteller. Gegenstand der Klage ist ein Tattoo, welches er dem UFC Kämpfer Carlos Condit gestochen hat.

Das Motiv, ein Löwenkopf platziert auf Condits Rippenbogen, ist in den beiden UFC-Spielen zu sehen. Condit ist jeweils spielbarer Charakter im virtuellen Ring. Wie die Anwältin Escobados zitiert wird, sei nicht der Tätowierte der Inhaber des Motivs sondern der Künstler, der das Werk auf der Haut verewigt hätte.

THQ hat Escobedo demnach nicht nach der Verwendung des Tattoos gefragt. Der Tätowierer verlangt jetzt an den Gewinnen mit den Spielen UFC Undisputed 3 und UFC Undisputed 2010 beteiligt zu werden.

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So spielt sich UFC Undisputed 3

THQ hat übrigens vor einigen Monaten erst die UFC-Lizenz an Mitbewerber Electronic Arts verkauft, um die eigene wirtschaftliche Lage zu verbessern.

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