Arma 3: Berufung inhaftierter Entwickler in Griechenland abgelehnt

von Maria Melhorn (19. November 2012)

Seit rund zwei Monaten befinden sich zwei Entwickler von Bohemia (Arma 2, Arma 3) in griechischer Haft. Martin Pezlar und Ivan Buchta werden festgehalten, weil man ihnen vorwirft, Spionage-Fotos von einer Militär-Station geschossen zu haben. Die Berufung der beiden Entwickler wurde abgelehnt, nun geht es anscheinend nach einem längeren Streik der Justiz bald vor Gericht.

Hier drohen den beiden bis zu 20 Jahre Haft. Die Familien haben sich nun an den tschechischen Minister und den Präsidenten gewandt und klagen dort ihr Leid: "Sie sind in einer Zelle mit 25 anderen Leuten, sie schlafen auf dem Boden. Zwei Mal am Tag bekommen sie etwas Nahrung", so die Angehörigen über die niederen Umstände, denen die Arma-Entwickler aktuell ausgesetzt sind.

Die Entwickler von Bohemia Interactive wurden am 9. September 2012 auf der Insel Lenmos festgenommen. Die Fotos sollen indes nicht zu Spionage-Zwecken geschossen worden sein, sondern für die Entwicklung von Arma 3, welches voraussichtlich 2013 für PC erscheint.

Was Arma 3 mit Griechenland zu tun hat, erfahrt ihr in spieletipps Artikel über die ersten Fakten.

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