Arma 3: Inhaftierte Entwickler wenden sich an die Öffentlichkeit

von Christine Donath (30. November 2012)

Noch immer sitzen die Entwickler von Arma 3, Ivan Buchta und Martin Pezlar, in griechischer Haft. Etwa 80 Tage nach ihrer Inhaftierung wenden sie sich nun in einem Brief an die Öffentlichkeit.

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Entwickler von Arma 3 in Haft

Die beiden Entwickler wurden der Spionage beschuldigt, als sie für den geplanten Taktik-Shooter Arma 3 Fotos von militärischen Anlagen schossen. Falls sie verurteilt werden, drohen ihn bis zu 20 Jahre Haft. Die Berufung von Buchta und Pezlar wurde bereits abgelehnt.

Leider verzögerte sich das Verfahren, da das griechische Justizsystem in Streik getreten war. Mittlerweile hat der Fall eine derartige Brisanz erreicht, dass sich sogar der tschechische Ministerpräsident Václav Klaus einschaltete.

Mittlerweile gibt es auch eine offizielle Internetseite, die sich der Thematik widmet. Der Brief von Buchta und Pezlar wurde veröffentlicht, nachdem es vor der griechischen Botschaft in Prag zu einem 150 Mann starken Protest kam. Angeführt wurde dieser von Daniel Vávra, ehemaliger Entwickler von Mafia bei 2K Czech.

Fast drei Monate sitzen Buchta und Pezlar nun schon in Haft. Ob sich dies auf die geplante Veröffentlichung von Arma 3 im Jahr 2013 auswirkt, wird sich erst noch zeigen. Das Wohl der beiden steht aber eindeutig im Vordergrund. Wenn ihr sie unterstützen wollt, schickt einem Repräsentanten der EU einen Brief oder lasst den Entwicklern eine Postkarte zukommen.

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