Arma 3: Inhaftierte Entwickler (vorerst) in Freiheit

von Frank Bartsch (15. Januar 2013)

Nach 128 Tagen in griechischer Haft sind die beiden Bohemia-Entwickler Ivan Buchta and Martin Pezlar wieder frei. Durch eine festgesetzte und bereits bezahlte Kaution ist der Fall aber noch längst nicht abgeschlossen.

"Was für fantastische Neuigkeiten. Ich habe es eben erst erfahren und stehe noch etwas unter Adrenalin. Was für eine Erleichterung ", gibt Kollege Dean Hall zu verstehen. Hall ist der Erfinder von Day Z. Buchta und Pezlar haben an Day Z eifrig mitgewirkt. Das Zombiespiel ist schließlich eine Modifikation von Arma 2.

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Pezlar und Buchta sind im September 2012 wegen angeblicher Militärspionage von griechischen Behörden festgenommen wurden. Seitdem schmorten sie in Untersuchungshaft. Im November 2012 schaltete sich sogar der tschechische Ministerpräsident Václav Klaus ein und verlangte die Freilassung der Entwickler.

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Durch die lange Haftzeit musste Arma 3 sogar von Bohemia Interactive verschoben werden.

Die Kaution ist auf 5.000 Euro pro Person festgelegt gewesen. Doch für beide hat dieses böse Spiel noch kein Ende. Sie müssen sich noch vor einem griechischen Gericht wegen der Spionage-Vorwürfe verantworten. Einen Verhandlungstermin dafür gibt es noch nicht.

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