THQ unterm Hammer: Crytek, Sega und Ubisoft reißen sich um Topmarken

von Christine Donath (23. Januar 2013)

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurden diverse Marken des insolventen Herstellers THQ versteigert. Noch ist nichts Offizielles bekannt, gerüchteweise zeichnet sich aber folgendes Bild ab:

Hersteller Sega bietet 26 Millionen US-Dollar (knapp 20 Millionen Euro) für das Entwicklerstudio Relic Entertainment samt den Rechten am Echtzeitstrategiespiel Company of Heroes.

Für Homefront 2 lässt sich wiederum der Frankfurter Entwickler Crytek begeistern, der den kommenden Ego-Shooter bisher als Auftrag entwickelt hat. Für 500.000 US-Dollar (etwa 380.000 Euro) wechseln angeblich die Markenrechte.

Durch die Insolvenz mussten auch Marken verkauft werden, über die bisher noch sehr wenig bekannt ist. Dazu gehört das von Turtle Rock Studios entwickelte Actionspiel "Evolve". Für 5,2 Millionen US-Dollar (knapp 4 Millionen Euro) interessiert sich Koch Media für die Rechte. Auch Entwickler Volition und die Marke Saints Row ist bei Koch Media begehrt.

Ubisoft will dagegen das Rollenspiel South Park - Der Stab der Wahrheit kaufen, das von Obsidian entwickelt wird. Protest gibt es aber von den South Park Studios, die behaupten, die Verkaufsrechte lägen gar nicht bei THQ. Außerdem soll THQ den South Park Studios 2,27 Mio. Dollar an ausstehenden Zahlungen schulden.

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Der Insolvenzfall THQ

Bisher stand lediglich die Frage im Raum, ob das gesamte Unternehmen oder aber einzelne Spieleserien und Entwicklerstudios versteigert werden sollen. Erst im Dezember vergangenen Jahres meldete THQ nach einigen finanziellen Strapazen Insolvenz an.

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