PSN-Hack: Sony droht Zahlung von Schadensersatz

von Frank Bartsch (25. Januar 2013)

Der PSN-Hack aus dem Jahr 2011 ist Grundlage für eine Klage britischer Datenschützer. Diese greifen den Fall auf und erwarten Schadensersatz in Höhe von 297.000 Euro wegen zu laxem Umgang mit personenbezogenen Daten.

24 Tage Totalausfall des PlayStation Network, entwendete Passwörter, Adress- und Kreditkartendaten. Das war das Ausmaß des Hackerangriffs auf Sonys Netzwerk. Im Anschluss stellte das Unternehmen das Netzwerk wieder her und regte Änderung verschiedener Daten für die Nutzer an. Sonys Vorstands entschuldigte sich außerdem bei den Betroffenen.

Doch eine Entschuldigung genügt dem britischen Information Commissioners Office nicht. Laut dem englischen Magazin Guardian sei der Grund der Klage dabei nicht, dass es überhaupt zu dem Angriff gekommen ist, sondern der fehlende Schutz für Millionen von Kunden weltweit.

Mit einem effektiven Schutz wäre der Angriff nach Einschätzung der britischen Datenschützer nämlich durchaus vermeidbar gewesen. Eine Untersuchung hatte ergeben, dass die Schutzmechanismen nicht auf der Höhe der Zeit gewesen seien. Den Hackern wurde damit Tür und Tor geöffnet und gegenüber den Nutzern des PSN nicht genug Verantwortung entgegen gebracht.

Sony weist die Vorwürfe zurück und arbeitet derzeit an einem Einspruch.

Die Verantwortlichen für den PSN-Hack ließen spieletipps anno 2011 übrigens mehrere Erpresservideos zukommen. Folgend seht ihr das brisante Bildmaterial:

Das erste PSN-Erpresservideo:

Die zweite Forderung der PSN-Hacker:

Die PSN-Hacker melden sich zurück:

Das Video zur Flucht der PSN-Hacker:

Die PSN-Hacker auf der Spielemesse Gamescom 2011:

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