Arma 3: Nach Haft passen Entwickler Spielwelt an

von Maria Melhorn (04. Februar 2013)

Bohemia Interactive benennt die Insel "Lemnos" im Ego-Shooter Arma 3 in "Altis" um. Der Entwickler möchte auf diese Weise "unerwünschte Verbindungen zur Realität" vermeiden. Auf der echten Insel Lemnos wurden zwei Entwickler von Bohemia monatelang inhaftiert.

Festgenommen wurden die beiden Mitarbeiter wegen Verdacht auf Spionage. Da sie Fotos von einer Militär-Station geschossen haben sollen, drohten ihnen bis zu 20 Jahre Haft.

Nach 128 Tagen in Haft wurden Ivan Buchta und Martin Pezlar gegen Kaution freigelassen. Nun warten die beiden darauf, dass sie ihre Unschuld vor einem griechischen Gericht beweisen dürfen - einen Termin hierfür gibt es noch nicht.

Der Name der Insel Lemnos erinnere die Mitarbeiter von Bohemia nach dieser Geschichte zu sehr an die Gefangenschaft der beiden Mitarbeiter. Die Insel wurde nun laut der englischen Seite polygon.com außerdem in Altis umbenannt, um die fiktionale Welt von Arma 3 zu unterstreichen.

Arma 3 erscheint exklusiv für PC. Die Veröffentlichung wurde von Sommer 2012 auf einen unbekannten Termin im Jahr 2013 verschoben.

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