The Witcher 3: Entwickler empfindet Skyrim als zu langweilig

von Christine Donath (18. Februar 2013)

Entwickler CD Projekt Red möchte im kommenden Action-Rollenspiel The Witcher 3 - Wild Hunt die Missionen von The Elder Scrolls 5 - Skyrim übertreffen. Der leitende Entwickler Konrad Tomaszkiewicz empfindet Skyrim als zu langweilig.

Im Gespräch mit dem Magazin GameInformer erklärt Tomaszkiewicz: "Durch Skyrim haben wir etwas gelernt: Du musst dafür sorgen, dass der Spieler sich zu jeder Zeit als einen Teil der Welt empfindet."

Tomaszkiewicz stört so manches Detail: "Skyrim ist zu gewöhnlich. Du kannst dieselbe Aufgabe mehrere Male machen und jedes Mal merkt sich der Charakter im Spiel nicht, dass du sie schon für ihn erledigt hast".

Er ist davon überzeugt, dass sich der Spieler nur dann als einen Teil der Welt begreift, wenn jede Mission auf ihn zugeschnitten ist. Das bedeute vor allem, dass die sogenannten NPCs auf das reagieren, was der Spieler tut.

In The Witcher 3 soll jede Entscheidung eine Auswirkung auf die Welt um ihn herum haben. Figuren reden mit dem Spieler über Dinge, die er getan hat, und reagieren dementsprechend mit Ablehnung oder Annerkennung.

Trotz allem zieht der Entwickler viel Inspiration aus Skyrim. Durch die Kombination aus dessen wunderschöner Welt und den Konsequenzen eines The Witcher 3, hofft Tomaszkiewicz, das perfekte Rollenspiel abzuliefern. Es ist das erste Mal, dass ein Spiel der Reihe "The Witcher" eine offene Welt enthält. Diese soll übrigens um etwa 20 Prozent größer als Skyrim ausfallen.

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