Nintendo 3DS: Erfinder erhält Millionen wegen offenbar geklauter 3D-Technik

von Frank Bartsch (15. März 2013)

Nintendo verliert einen Rechtsstreit um die verwendete 3D-Technik des Nintendo 3DS. Der Kläger erhält nun über 20 Millionen Euro Schadensersatz.

Seit Februar 2013 läuft ein Verfahren zwischen dem Ingenieur Seijiro Tomita und Nintendo. Diesen Rechtsstreit kann er nun für sich entscheiden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters erhält Tomita insgesamt 30,2 Millionen Dollar von Nintendo ausbezahlt, also gut 23,3 Millionen Euro.

Diese Summe liegt unter Tomitas ursprünglichen Forderungen. Die beliefen sich auf eine Gewinnbeteiligung an den Umsätzen des 3DS, was ihm schätzungsweise rund 224 Millionen Euro eingebracht hätte.

Tomita habe bereits 2003 die im Nintendo 3DS verwendete Technik bei Nintendo vorgestellt. Damals konnte man sich angeblich auf keine Kooperation einigen. Nach der Markteinführung des Nintendo 3DS klagt Tomita, da er seine Technik in dem mobilen Gerät verwendet sieht.

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Der Nintendo 3DS XL in Bildern

Obwohl sich Nintendo keiner Schuld bewusst sei, fechtet der Konzern das Urteil nicht an und zahlt die festgesetzte Summe.

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