Ouya: Emotionale Tiefe vor dem Fernseher, statt mobiler Spieleflut

von Christine Donath (18. März 2013)

Julie Uhrman, Vorsitzende von Ouya, ist davon überzeugt, dass die neue Konsole den Spielern wieder die emotionale Tiefe bringt, die iPhone und Co. vermissen lassen. Die Flut mobiler Spiele stelle keine besondere Erfahrung dar.

Uhrman spricht auf der sogenannten Expand-Konferenz des Magazins Engadget mit Chefredakteur Tim Stevens. Auf die Frage, was die Ouya-Konsole im Videospielbereich von typischen mobilen Endgeräten unterscheide, antwortet sie: "Auf einem Tablet hast du keine emotionale Erfahrung. Du bist nicht im Spiel, sondern eher abgelenkt."

Durch die Ouya im heimischen Wohnzimmer soll diese Erfahrung gewährleistet werden. Schon die Planung des Controllers war entscheidend. Fasst der Spieler das kalte Aluminium an, fühlt er bereits etwas, bevor er überhaupt richtig mit dem Spiel begonnen hat.

"Wir möchten Kreativität fördern und die Spiele zurück auf den Fernseher bringen, aber günstig und leicht zugänglich", erklärt Uhrman. Um den Kunden entgegen zu kommen, kann jedes Spiel vor dem Kauf kostenlos ausprobiert werden.

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Frische Bilder zu Ouya

Die mit Android 4 betriebene Ouya-Konsole ist schon jetzt eine kleine Erfolgsgeschichte für sich. Auf Kickstarter erreichte das Projekt bereits nach acht Stunden sein Ziel von einer Million US-Dollar (etwa 750.000 Euro).

Dank eines Zertifizierungsprozesses seid ihr außerdem vor schädlichen Programmen oder pornographischen Inhalten geschützt. Bisher meldeten sich über 7.000 Entwickler an, um Spiele für die Kickstarter-Konsole zu produzieren. Die meisten davon entwickeln damit ihr erstes Spiel überhaupt.

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