Erstaunlich realitätsnahe Gesichter dank "Nvidia Face Works" (Video)

von Christine Donath (21. März 2013)

Jen-Hsun Huang, Mitbegründer und Vorsitzender des Grafikkartenherstellers Nvidia, stellt auf der diesjährigen "GPU Technology Conference" eine neue Technologie zur Darstellung menschlicher Gesichter vor. Sie findet vom 18. bis 21. März in San Jose statt.

Das neue Programm nennt sich "Nvidia Face Works" und zeigt erstaunlich realistisch anmutende Gesichter. Die gezeigten Aufnahmen des virtuellen Mannes Ira laufen mitfilfe der GeForce GTX Titan GPU, die einen Wert von 800 Pfund (etwa 940 Euro) hat. Vergleichbare Datensätze hatten bislang eine Größe von etwa 25 Gigabyte. Nun reichen etwa 300 Megabyte dafür aus.

Laut Huang hat die Aufnahme von Ira etwa zwei Trillionen Gleitkomma-Operationen (floating point operations) pro Sekunde benötigt. Die neue Titan kann ganze 4,5 Trillionen verarbeiten, doch leider schaffe die kommende PS4 lediglich 1,84 und die Xbox 720 nur 1,2. Es ist also unwahrscheinlich eine solche Technik bereits auf der nächsten Konsolengeneration zu erleben.

Was haltet ihr von den neuen grafischen Möglichkeiten? Und welches Spiel ist für euch zurzeit das beeindruckenste in Sachen Grafik? Vielleicht ja der Ego-Shooter Crysis 3, der spieletipps im Test überzeugt hat.

Erst im Januar überraschte Nvidia übrigens mit der hauseigenen, mobilen Spieleplattform "Project Shield". In Videos könnt ihr bereits sehen, wie "Project Shield" mit PC und Konsole zusammenarbeitet.

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