Dishonored: Fortsetzung "Knife of Dunwall "kommt, Onkel Jo hat sie gespielt

von Joachim Hesse (22. März 2013)

Voraussichtlich am 16. April geht das Action-Adventure Dishonored - Die Maske des Zorns auf PC und Xbox 360 weiter, einen Tag später auch auf PlayStation 3. The Knife of Dunwall heißt die Erweiterung, die Onkel Jo bereits ausgiebig für euch bei Bethesda in Frankfurt angespielt hat.

Ende vergangenen Jahres sahnte Hauptspiel Dishonored allerorts Spitzenwertungen ab. Auch spieletipps zückte mit 90 Prozent für die PC-Version von Dishonored eine Kaufempfehlung. In der Fortsetzung spielt ihr nicht mehr Corvo, den Leibwächter der Kaiserin, sondern den wahren Attentäter. Dem seid ihr im Hauptspiel auch bereits begegnet: Sein Name lautet Daud. Das Spiel beginnt damit, dass ihr die Kaiserin tötet und liefert eine parallele Sicht auf die früheren Geschehnisse in der Regierungsstadt Dunwall.

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Dishonored 1 und 2 - Eindrücke aus der Steampunk-Welt

Im Gegensatz zu Corvo spricht Daud, in der deutschen Version wie im Hauptspiel mit der Stimme von Marek Erhardt (Olli Kottke in der Fernsehserie "Da kommt Kalle"). "Ich habe schon viele Adlige umgebracht", hört ihr Daud selbstkritisch resümieren. "Auf dem dunkelblauen Blut könnten Walfänger schwimmen". Und dann geht es los. Wale seht ihr tatsächlich - in einem Schlachthaus des Herrn Rothwild, wo euch eure erste Mission hinführt. Die PETA wird es vermutlich ähnlich hassen wie die ersten Bilder aus Assassin's Creed 4. Ohne zu viel zu verraten: Ihr bekommt es wieder mit dem Outsider zu tun sowie einem Schiff namens Delilah, erfahrt Hintergründe einiger Ereignisse und Neues über die Lumpengräfin.

Daud steuert sich genau gut wie Corvo, die magischen Fähigkeiten unterscheiden sich allerdings in Details. So haltet ihr jetzt mit dem Teleport gleichzeitig die Zeit an - gut, um kurz durchzuschnaufen und in hektischen Situationen den nächsten Zug zu überlegen. Auch dürft ihr per Knopfdruck einen Assassinen-Helfer herbeirufen. Neue Waffen gibt es unter anderem mit versteckten Ärmelklingen, Blitzminen und Würgestaub-Granaten ebenfalls. Das ist auch nötig, denn einige der neuen Gegner erweisen sich als harte Brocken. Die Fleischer stampfen zum Teil mit Motorkreissägen auf euch zu und lassen sich ähnlich wie die "Tallboys" nur von hinten überwältigen. Duch einen Abschnitt zu schleichen, ohne entdeckt zu werden, erweist sich als Herausforderung. Wer Dishonored mag, macht mit dem neuen, alternativen Handlungsstrang offenbar nichts falsch.

Dishonored - The Knife of Dunwall kostet für PS3 und Xbox 360 rund zehn Euro als Download (800 Microsoft-Punkte). Die PC-Fassung steht zusammen mit dem ersten Download-Inhalt "Dunwall City Trials" verpackt im Handel, kostet 15 Euro, enthält aber auch nur einen Download-Code für Steam. Bethesda kündigt übrigens mit "The Brigmore Witches" bereits einen weiteren Download-Inhalt an, der "Knife of Dunwall" fortsetzt.

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