EA verteidigt Titel als schlechtestes Unternehmen der USA

von Frank Bartsch (08. April 2013)

EA hat den Titel als schlechtestes Unternehmen der USA verteidigt. Das ist noch keiner anderen Firma vor Electronic Arts gelungen.

EA hat sich im Finale per Abstimmung recht deutlich mit 64,03 Prozent gegen die Bank of America durchgesetzt. Das bedeutet, dass EA die Kunden so sehr verärgerte, dass sie sogar gegen einen Urheber der Finanzkrise gewannen.

Immerhin 250.000 amerikanische Konsumenten haben auf der englischsprachigen Seite The Consumerist an der Abstimmung teilgenommen.

Als "Trophäe" gibt es übrigens einen goldenen Exkrement-Haufen ("The golden Poo") für EA. Die Veranstalter haben sich für die einmalige Verteidigung auch etwas besonderes ausgedacht. EA darf sich nämlich die Farbe des Kissens aussuchen, auf dem sie die zweifelhafte Auszeichnung erhalten.

Der frisch eingesetzte Geschäftsführer von EA sollte die Verteidigung jedenfalls als deutliches Zeichen sehen. Während 2012 noch die Konsumenten-Wut über das Ende von Mass Effect 3 maßgeblich zum Titel führte so waren es 2013 Mikrostransaktionen und der Ärger um Sim City aufgrund von massiven Server-Problemen.

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